[{"data":1,"prerenderedAt":89},["ShallowReactive",2],{"example-ac-ocpd-de":3,"faq-ac-ocpd-de":51,"sources-ac-ocpd-de":85},{"input":4,"output":16},{"operatingCurrentA":5,"conductorAmpacityA":6,"characteristic":7,"ratingSeries":8,"nominalVoltageV":9,"phases":10,"disconnectionTimeS":11,"lengthOneWayM":12,"areaMm2":13,"conductorTempC":14,"supplyImpedanceOhm":15},14,20,"B","iec",230,1,0.4,45,2.5,70,0.3,{"selectedRatingA":17,"requiredTripCurrentA":18,"maxLoopImpedanceOhm":19,"cableImpedanceOhm":20,"allowedSupplyImpedanceOhm":21,"actualLoopImpedanceOhm":22,"disconnectionSatisfied":23,"ratingWithinLimits":23,"maxLengthM":24,"steps":25,"warnings":44},16,80,2.875,0.7426388339999999,2.132361166,1.042638834,true,156.03143101994047,[26,31,34,38,41],{"label":27,"expression":28,"value":17,"unit":29,"provenance":30},"selectedRating","I_B \u003C= I_n \u003C= I_z","A","exact",{"label":32,"expression":33,"value":18,"unit":29,"provenance":30},"tripCurrent","k * I_n",{"label":35,"expression":36,"value":19,"unit":37,"provenance":30},"maxLoopImpedance","U_0 \u002F I_a","Ohm",{"label":39,"expression":40,"value":20,"unit":37,"provenance":30},"cableImpedance","2 * rho(T) * L \u002F A",{"label":42,"expression":43,"value":21,"unit":37,"provenance":30},"allowedSupplyImpedance","Z_s,max - Z_line",[45],{"level":46,"code":47,"params":48,"anchors":49},"warning","LOOP_IMPEDANCE_MEASURED",{},[50],"supplyImpedanceOhm",[52,55,58,61,64,67,70,73,76,79,82],{"q":53,"a":54},"Welchen Leitungsschutzschalter brauche ich für meinen Stromkreis?","Es gilt die Grundbedingung I_B ≤ I_n ≤ I_z: Der Nennstrom muss über dem Betriebsstrom und unter der korrigierten Belastbarkeit des Leiters liegen; gewählt wird die passende Handelsgröße der regionalen Reihe. Zusätzlich führt der Rechner den Abschaltnachweis über die Schleifenimpedanz — die Rechnung, die bei der Prüfung einer Elektroinstallation tatsächlich anfällt.",{"q":56,"a":57},"Wie berechne ich die maximal zulässige Schleifenimpedanz für einen B16-Automaten?","Z_S,max = U_0 \u002F (k · I_n) mit k = 5 für B, 10 für C und 20 für D — bei B16 an 230 V also 2,875 Ω. Die eigene Leitung trägt Z = 2 · ρ(T) · L \u002F A bei: Bei 45 m mit 2,5 mm² sind das bereits 0,74 Ω, für das Netz bleiben 2,13 Ω. Wichtig: Der Nachweis wird mit der Betriebstemperatur der Isolierung geführt (PVC 70 °C, XLPE 90 °C) — mit 20 °C gerechnet fällt die Impedanz rund 20 % zu klein aus.",{"q":59,"a":60},"Gilt die Rechnung auch im TT-Netz oder mit FI-Schutzschalter?","Nein — der Rechner gilt für das TN-System mit radialem Endstromkreis und symmetrischer Belastung. TT- und IT-Systeme, Fehlerstromschutzeinrichtungen als Abschaltorgan, Selektivität über die Sicherungskette, Auslösekennlinien einzelner Fabrikate und der Reaktanzanteil der Schleife sind nicht abgedeckt. Die Schleifenimpedanz wird an der fertigen Anlage gemessen, nicht gerechnet.",{"q":62,"a":63},"Was ist die Abschaltbedingung — und warum reicht der richtige Nennstrom nicht?","Der Nennstrom schützt die Leitung vor Überlast; die Abschaltbedingung schützt Menschen im Fehlerfall: Beim Kurzschluss gegen den Schutzleiter muss so viel Strom fließen, dass die magnetische Schnellauslösung greift (bei B-Charakteristik der 5-fache, bei C der 10-fache Nennstrom). Ob das gelingt, entscheidet die Schleifenimpedanz aus Quelle und Leitung. Ein korrekt bemessener Automat an einer zu langen Leitung löst im Fehlerfall NICHT aus — der Budget-Balken zeigt genau diese Grenze.",{"q":65,"a":66},"Warum ist die Wechselrichter-Quelle kritischer als das Netz?","Ein Inselwechselrichter liefert im Kurzschluss oft nur das 1,5- bis 3-fache seines Nennstroms — viel zu wenig für die magnetische Auslösung eines C-Automaten. Was am starken Netz funktioniert, versagt an derselben Leitung hinter dem Wechselrichter. Deshalb ist die Quellimpedanz hier eine Eingabe, und oft ist die Antwort: B-Charakteristik, kleinerer Nennstrom oder ein FI als zusätzlicher Fehlerschutz.",{"q":68,"a":69},"B- oder C-Charakteristik?","B löst magnetisch beim 3–5-fachen Nennstrom aus, C beim 5–10-fachen. C verträgt Anlaufspitzen (Kompressoren) ohne Fehlauslösung, braucht aber die HALBE zulässige Schleifenimpedanz — an schwachen Quellen und langen Leitungen oft nicht erfüllbar. Regel im Inselnetz: B, wo die Lasten es zulassen; C nur mit nachgewiesener Abschaltbedingung.",{"q":71,"a":72},"Was ändert die Abschaltzeit an der zulässigen Impedanz?","Sie ordnet den Stromkreis ein und prüft die Plausibilität: 0,4 Sekunden gelten für Endstromkreise bis 32 A — wer 0,4 s wählt und einen größeren Automaten braucht, bekommt den Hinweis, dass dafür 5 Sekunden zulässig wären. Die Impedanzgrenze selbst ändert sich dabei NICHT: Der Nachweis dieser Seite führt über die magnetische Schnellauslösung, die in Millisekunden wirkt und damit beide Zeitvorgaben erfüllt. Das ist bewusst konservativ — wer die weicheren thermischen Kennlinien für den 5-Sekunden-Nachweis nutzen will, braucht die Herstellerkennlinie und die Fachplanung.",{"q":74,"a":75},"Warum rechnet der Abschaltnachweis mit 70 °C Leitertemperatur?","Weil IEC 60364 den Nachweis mit der Betriebstemperatur der Isolierung führt, nicht mit Raumtemperatur — bei PVC sind das 70 °C. Der warme Leiter hat rund 20 % mehr Widerstand, und wer mit 20 °C rechnet, bekommt eine zu optimistische Schleifenimpedanz. Trägt man weniger als 60 °C ein, weist die Seite darauf hin, dass die Annahme unüblich weich ist.",{"q":77,"a":78},"Reicht die gerechnete Schleifenimpedanz als Nachweis?","Nein — und die Seite sagt das in jeder Ausgabe: Die Schleifenimpedanz wird an der fertigen Anlage GEMESSEN. Die Rechnung dient der Planung: Sie zeigt vorab, ob die geplante Kombination aus Automat, Länge und Querschnitt überhaupt bestehen kann, und wie viel Budget an Netzimpedanz am Hausanschluss übrig bleibt. Die Messung ersetzt sie nicht.",{"q":80,"a":81},"Wann brauche ich C- oder D-Charakteristik — und was kostet das?","Bei Einschaltstromspitzen (Motoren, Trafos, Ladegeräte), die einen B-Automaten magnetisch auslösen würden. Der Preis steht in der Rückrechnung: C löst erst beim 10-fachen, D beim 20-fachen Nennstrom sicher aus — die zulässige Schleifenimpedanz halbiert bzw. viertelt sich gegenüber B. Auf langen Leitungen ist der Nachweis mit D praktisch nicht zu führen; die Seite warnt dann.",{"q":83,"a":84},"Gilt die Rechnung auch für Drehstromkreise?","Ja — seit dem 5. August 2026 ist die Phasenzahl einstellbar. Der Abschaltnachweis selbst bleibt einphasig gedacht (Außenleiter gegen Erde, 230 V), denn der Fehlerfall ist der Erdschluss eines Außenleiters; bei Drehstrom ändert sich vor allem der Betriebsstrom je Leiter. Für die Lastverteilung auf drei Phasen bleibt die Fachplanung zuständig.",[86],{"name":87,"url":-1,"retrievedAt":88,"version":-1},"Amtliche Veröffentlichungen der Normungsgremien und Landesbehörden (NFPA, IEC, DKE\u002FVDE, CEN)","2026-07-15",1786101726943]