[{"data":1,"prerenderedAt":85},["ShallowReactive",2],{"example-voc-temperature-de":3,"faq-voc-temperature-de":47,"sources-voc-temperature-de":81},{"input":4,"output":12},{"location":5,"vocStcV":6,"betaVocPercentPerC":7,"designMinTempC":8,"seriesCount":9,"voltageLimitV":10,"tempFromDataset":11},"52.52,13.405",41.5,-0.27,-15,13,600,true,{"vocCorrectedV":13,"stringVocV":14,"maxSeriesCount":9,"marginPercent":15,"limitReachedAtTempC":16,"uncorrectedMaxSeriesCount":17,"designMinTempC":8,"voltageLimitV":10,"seriesCount":9,"vocStcV":6,"moduleVocV":6,"betaVocPercentPerC":7,"siteTmyMinC":18,"siteP1DailyMinC":19,"steps":20,"warnings":33},45.982000000000006,597.7660000000001,0.37233333333332064,-16.533655991487322,14,-7.9,-5,[21,26,29],{"label":22,"expression":23,"value":13,"unit":24,"provenance":25},"vocCorrected","V_oc,STC * (1 + beta\u002F100 * (T_min - 25))","V","exact",{"label":27,"expression":28,"value":14,"unit":24,"provenance":25},"stringVoc","n_series * V_oc,corr",{"label":30,"expression":31,"value":9,"unit":32,"provenance":25},"maxSeries","floor(V_limit \u002F V_oc,corr)","",[34,41],{"level":35,"code":36,"params":37,"anchors":39},"warning","VOC_MARGIN_THIN",{"margin":38},0.4,[40],"seriesCount",{"level":42,"code":43,"params":44,"anchors":45},"info","DESIGN_TEMP_TMY_TYPICAL",{"siteMin":18},[46],"designMinTempC",[48,51,54,57,60,63,66,69,72,75,78],{"q":49,"a":50},"Warum steigt die Modulspannung bei Kälte?","Weil der Temperaturkoeffizient der Leerlaufspannung bei kristallinem Silizium negativ ist (typisch −0,25 bis −0,30 %\u002F°C): Je kälter die Zelle, desto höher die Spannung. Bei −15 °C statt 25 °C liegt die Leerlaufspannung gut 10 % höher — aus 41,5 V werden 46 V je Modul. Der kälteste klare Wintermorgen ist deshalb der Auslegungsfall: Die Sonne geht auf, die Module sind eiskalt, und der Strang liefert seine höchste Spannung des Jahres direkt auf den Reglereingang.",{"q":52,"a":53},"Wie viele Module dürfen in Reihe?","floor(Reglergrenze \u002F korrigierte Voc). Der Demonstrationsfall des Rechners: 41,5-V-Modul, β = −0,27 %\u002F°C, −15 °C, 600-V-Grenze — korrigiert 45,98 V je Modul, also höchstens 13 in Reihe. Ohne Temperaturkorrektur kämen 14 heraus: genau ein Modul zu viel, ein Normverstoß, der bei der Abnahme auffällt und im Extremfall den Regler zerstört. Diese Differenz zeigt der Rechner als eigene Kennzahl.",{"q":55,"a":56},"Woher kommt die Auslegungstiefsttemperatur?","Das ist die sicherheitskritische Annahme des Rechners — und ehrlich beantwortet: Für die USA benennt NEC 690.7 die ASHRAE-Extremwerte ausdrücklich; für IEC\u002FVDE-Gebiete existiert keine gleichwertig verbindliche Festlegung (Anhang B1 der Spezifikation, offene Normfrage). Deshalb bleibt der Wert Nutzereingabe — aber der Rechner kontrolliert ihn seit der Standort-Kopplung sichtbar: Er vergleicht gegen das TMY-Jahresminimum deines Standorts (1.155 Rasterpunkte) und warnt kritisch, wenn du wärmer auslegst.",{"q":58,"a":59},"Reicht das TMY-Minimum als Auslegungswert?","Nein, es ist die Untergrenze der Kontrolle, nicht die Auslegung: Ein TMY beschreibt ein typisches meteorologisches Jahr — Extremjahre liegen darunter, teils um mehrere Grad. Die sichere Reihenfolge: mindestens so kalt wie das TMY-Minimum ansetzen, besser die DWD-Extremwertstatistik der nächsten Station oder den regional üblichen Wert (−20 bis −25 °C im DACH-Flachland, kälter in Tal- und Höhenlagen). Der Rechner führt den Wert bewusst als Annahme mit sichtbarer Bandbreite.",{"q":61,"a":62},"Was passiert, wenn der Strang die Reglergrenze überschreitet?","Die Leerlaufspannung liegt am Reglereingang an, bevor irgendetwas regelt — beim ersten Licht des kalten Morgens. Überschreitet sie die Maximalspannung des MPPT-Reglers oder Wechselrichters, drohen dauerhafte Schäden an der Eingangsstufe, und die Garantie erlischt; viele Geräte protokollieren Überspannungsereignisse. Der Rechner gibt zusätzlich die Temperatur aus, ab der deine Konfiguration die Grenze reißt — liegt sie über dem Standort-Minimum, ist die Anlage falsch ausgelegt.",{"q":64,"a":65},"Gilt die Rechnung auch für Dünnschicht- und Bifazialmodule?","Mit dem Datenblattwert ja, mit Einschränkungen: Die lineare Korrektur gilt für kristallines Silizium; Dünnschichttechnologien haben abweichende (oft kleinere) Koeffizienten und teils nichtlineares Verhalten — dort den Herstellerwert verwenden und im Zweifel dessen Auslegungstabelle. Bifaziale Module erhöhen vor allem den Strom, kaum die Leerlaufspannung. Die NEC-Tabellenalternative 690.7(A) bildet der Rechner bewusst nicht ab — die Rechnung mit dem echten β ist genauer.",{"q":67,"a":68},"Übernimmt der Rechner Werte aus den anderen Voc-Rechnern?","Ja — die Verkettung zu Laderegler- und String-Rechner übergibt Modulspannung, Temperaturkoeffizient, Auslegungstemperatur und Reihenzahl in beide Richtungen. Dass die Modulspannung dort „moduleVocV“ und hier „vocStcV“ heißt, gleicht die Übergabe seit dem 5. August 2026 intern aus. Wer also im String-Rechner eine Konfiguration geprüft hat, kann sie hier mit einem Klick gegen eine andere Normgrenze rechnen.",{"q":70,"a":71},"Was genau prüft die Standortkontrolle — und was nicht?","Sie vergleicht deine Auslegungstemperatur mit dem Minimum des typischen Jahres an deinem Standort (Berlin: −7,9 °C) und warnt, wenn du wärmer auslegst. Sie ersetzt aber keinen Normwert: Ein TMY-Jahr ist ein typisches Jahr, Extremjahre liegen darunter, und der NEC verlangt das ASHRAE Extreme Annual Mean Minimum. Die Kontrolle fängt grobe Fehler — die Verantwortung für den Auslegungswert bleibt beim Planer.",{"q":73,"a":74},"Warum rechnet der Rechner auch die unkorrigierte Modulzahl aus?","Als Vergleichswert, der den Fehler beziffert: Ohne Temperaturkorrektur kämen bei 41,5 V und einer 600-V-Grenze 14 Module in Reihe heraus; mit Korrektur auf −15 °C sind es 13. Genau dieses eine Modul zu viel ist der klassische Planungsfehler, der bei der Abnahme auffällt — oder am ersten kalten, sonnigen Wintermorgen die Elektronik kostet.",{"q":76,"a":77},"Bei welcher Temperatur reißt meine Konfiguration die Grenze?","Der Rechner löst die Spannungsgleichung rückwärts auf und nennt die Temperatur, ab der dein Strang die Grenze überschreitet. Liegt sie über dem Standortminimum, ist die Konfiguration am Standort nicht zulässig; liegt sie deutlich darunter, hast du Reserve. Diese eine Zahl macht das abstrakte Spannungsrisiko konkret überprüfbar.",{"q":79,"a":80},"Kann ich die Warnschwelle der Spannungsreserve anpassen?","Ja, seit dem 5. August 2026 in den erweiterten Annahmen — vorher stand sie fest auf 5 %. Wer nach Herstellervorgabe mit Toleranzaufschlägen auf V_oc arbeiten muss (manche Datenblätter verlangen +3 %), setzt die Schwelle entsprechend höher und bekommt die Warnung früher.",[82],{"name":83,"url":-1,"retrievedAt":84,"version":-1},"Amtliche Veröffentlichungen der Normungsgremien und Landesbehörden (NFPA, IEC, DKE\u002FVDE, CEN)","2026-07-15",1786101726334]