Täglichen Stromverbrauch berechnen

Berechnet den Tagesbedarf aus deiner Geräteliste, getrennt nach DC und AC — mit 42 wählbaren Geräten aus dem versionierten Katalog (Leistung, Taktverhältnis und Anlaufstrom hinterlegt, jede Zeile editierbar). Die Spitzenlast wird als größtes Anlaufereignis plus Grundlast gerechnet, nicht als Summe aller Anlaufströme. Das Ergebnis ist die Zahl, auf der Modul-, Batterie- und Wechselrichter-Rechner aufbauen.

Eingabe

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Deine Geräteliste

Leistung, Taktverhältnis und Anlauffaktor kommen aus dem Gerätekatalog und sind Richtwerte — die Leistung kannst du auf dein Modell anpassen.

AC672 Wh/d
300 Wh/d
260 Wh/d
DC25 Wh/d
288 Wh/d

Verluste der DC-Verkabelung bis zur Batterie.

Im typischen Lastpunkt — AC-Verbraucher tragen diesen Verlust zusätzlich. Die Geräteliste selbst kommt aus der Beispielrechnung.

Ergebnis · Live

Tagesbedarf an der Batterie
1.682Wh/dinkl. Kabel- und Wechselrichterverlusten — die Zahl für alle Folge-Rechner
Gleichzeitige Dauerlast
215WSumme der laufenden Geräte, mit Taktverhältnis gewichtet
Spitzenlast
587Wgrößtes Anlaufereignis PLUS Grundlast — nicht die Summe aller Anläufe
AC-Anteil
60%über 70 % lohnt der Blick auf DC-Alternativen
  • Bei 5 Geräten stammt die Einschaltdauer aus dem Katalog, darunter Kompressor-Kühlschrank 230 V als größter Posten. Eine eigene Messung macht das Ergebnis belastbar.DUTY_CYCLE_ASSUMED
  • Kompressor-Kühlschrank 230 V verursacht 43,5 % des Tagesbedarfs. Hier lohnt sich die Optimierung zuerst.SINGLE_LOAD_DOMINATES
Die Rangliste: Wer frisst den Tagesbedarf?
Kompressor-Kühlschrank 230 V672 Wh · 43 % · AnnahmeLED-Lampe300 Wh · 19 % · AnnahmeWLAN-Router288 Wh · 19 % · AnnahmeLaptop260 Wh · 17 % · AnnahmeMembran-Wasserpumpe25 Wh · 2 % · AnnahmeDC 613 Wh · AC 932 Wh — jeder AC-Wattstunde hängt der Wechselrichterverlust an.

Anteile am Tagesbedarf an der Batterie. „Annahme“ heißt: Taktverhältnis oder Anlauffaktor stammen aus dem Katalog, nicht aus deiner Messung — der Messmodus (kWh über Tage) hebt die Zeile auf „gemessen“.

Die Spitzenlast: drei Rechenwege, einer stimmt
Anläufe ignoriert215 Wkorrekt587 Walle Anläufe summiert687 WDie Spitze bestimmt: Kompressor-Kühlschrank 230 V — dessen Anlauf plus die laufende Grundlast.

Anlaufströme zu ignorieren ist gefährlich niedrig (der Wechselrichter schaltet ab), alle zu summieren absurd hoch (Kompressor und Pumpe starten nie exakt gleichzeitig). Richtig ist das größte Ereignis plus Grundlast — die Auslegungsgröße für den Wechselrichter-Rechner.

Rechenschritte
  • Entnahme an der Batterie: E_DC/eta_cable + E_AC/(eta_cable * eta_inv) = 1.682,2 Wh/d
  • Spitzenlast: max_i ( P_peak,i + Σ_{j!=i} P_j*n_j*dc_j ) = 587 W

Die Formeln hinter dem Rechner

Jede Zahl oben ist nachrechenbar: der vollständige Rechenweg, alle Annahmen und die Datenquelle mit Abrufdatum — dazu die Kreuzvalidierung gegen unabhängige Referenzen. Offengelegt statt behauptet.

Schätzung auf Basis der genannten Annahmen. Die finale Auslegung muss von einer qualifizierten Fachkraft nach den vor Ort geltenden Vorschriften geprüft werden.

Datenstand: 2026-07-15

Jeder Zwischenwert mit Formel, Zahl und Herkunft
SchrittFormelWertHerkunft
Entnahme an der BatterieE_DC/eta_cable + E_AC/(eta_cable * eta_inv)1.682,2 Wh/dexakt
Spitzenlastmax_i ( P_peak,i + Σ_{j!=i} P_j*n_j*dc_j )587 Wexakt
Formel
E_Batterie = E_DC/η_Kabel + E_AC/(η_Kabel · η_WR)
Gültigkeitsbereich
Wiederkehrende Tagesprofile, konstante Leistungsaufnahme je Gerät. Die Geräteliste ist die Eingabe des Nutzers; Leistung, Taktverhältnis, Strompfad und Anlauffaktor stammen aus dem versionierten Gerätekatalog (Herstellerdatenblätter, EPREL, Off-Grid-Messreihen; Stand 15.07.2026) und sind Richtwerte, die Zeile für Zeile überschrieben werden können. Der Messmodus ersetzt sie durch eigene Messwerte und hebt die Zeile auf „gemessen“.
Nicht abgedeckt
Geräte mit last- oder temperaturabhängiger Leistung, Blindleistung, Transienten unter 100 ms, zeitliche Gleichzeitigkeit (der Rechner nimmt die größte Anlaufspitze plus Grundlast an, nicht ein Stundenprofil — das liefert der Eigenverbrauchs-Rechner).
Datenquellen
  • Aggregat aus Herstellerdatenblättern, EU-Energielabel-Datenbank EPREL und Messreihen aus der Off-Grid-Praxis · abgerufen 2026-07-15

Häufige Fragen

Wie berechne ich meinen täglichen Stromverbrauch für eine Solaranlage?

Je Gerät wird die Energie aus Leistung, Anzahl, Betriebsstunden und Einschaltdauer gerechnet und getrennt nach DC und AC summiert. Der Bedarf an der Batterie ergibt sich als E_DC/η_Kabel + E_AC/(η_Kabel · η_WR), weil AC-Verbraucher zusätzlich den Wechselrichter durchlaufen. Wenn Sie einen gemessenen Verbrauch aus einem Energiekostenmessgerät eintragen, rechnet der Rechner den realen Duty Cycle zurück und stuft die Zeile von „angenommen“ auf „gemessen“ hoch.

Muss ich für die Spitzenlast alle Anlaufströme addieren?

Nein. Die Summe aller Anlaufströme ist absurd hoch, weil Kompressor und Pumpe nie exakt gleichzeitig anlaufen — sie ganz zu ignorieren ist dagegen gefährlich niedrig. Richtig ist das größte einzelne Anlaufereignis plus die laufende Grundlast der übrigen Geräte; genau so rechnet dieser Rechner die Auslegungsgröße für den Wechselrichter.

Funktioniert der Rechner auch für Klimaanlagen oder Wärmepumpen?

Nur eingeschränkt. Der Rechner gilt für wiederkehrende Tagesprofile mit konstanter Leistungsaufnahme je Gerät. Geräte mit stark last- oder temperaturabhängiger Leistung wie eine Klimaanlage im Teillastbetrieb sind ebenso wenig abgedeckt wie Blindleistung und Transienten unter 100 ms.

Warum ist die Spitzenlast nicht einfach die Summe aller Anlaufströme?

Weil Kompressor und Pumpe nie exakt gleichzeitig anlaufen. Alle Anläufe zu summieren führt zu absurd großen Wechselrichtern; sie zu ignorieren zu gefährlich kleinen, die beim Kühlschrankstart abschalten. Richtig ist das größte einzelne Anlaufereignis plus die laufende Grundlast — genau diese Zahl gibt der Rechner als Spitzenlast aus, und der Dreiervergleich in der Grafik zeigt alle drei Rechenwege nebeneinander.

Was bedeutet das Taktverhältnis — und warum steht bei manchen Geräten „Annahme“?

Ein Kompressor-Kühlschrank läuft nicht 24 Stunden durch: Er taktet, typisch 35 % der Zeit. 80 W × 24 h × 0,35 = 672 Wh statt 1.920 Wh — der Unterschied zwischen brauchbarer und unbrauchbarer Auslegung. Katalogwerte sind als „Annahme“ markiert; der Messmodus (gemessene kWh über mehrere Tage) rechnet das reale Taktverhältnis zurück und hebt die Zeile auf „gemessen“.

Warum werden DC- und AC-Verbraucher getrennt gerechnet?

Weil jede AC-Wattstunde den Wechselrichterverlust zusätzlich trägt: E_Batterie = E_DC/η_Kabel + E_AC/(η_Kabel × η_WR). Bei 90 % Wechselrichter-Wirkungsgrad kosten 1.000 Wh AC-Verbrauch rund 1.134 Wh an der Batterie, dieselben 1.000 Wh als DC nur 1.020 Wh. Liegt der AC-Anteil über 70 %, lohnt der Blick auf DC-Alternativen (Kühlbox, Licht, Router direkt an 12/24 V).

Kann ich meine eigene Geräteliste eingeben?

Ja — seit dem 5. August 2026. Vorher zeigte das Formular dauerhaft die Liste der Beispielrechnung, weil es nur einzelne Zahlen kannte und keine Listen. Jetzt wählst du Geräte aus einem Katalog mit 42 Einträgen, setzt Anzahl und Betriebsstunden und siehst je Zeile sofort die Tagesenergie. Deine Liste steht in der Adresszeile, der Link ist also teilbar und bleibt erhalten.

Woher kommen Leistung und Taktverhältnis der Kataloggeräte?

Aus einem versionierten Datensatz, der Herstellerdatenblätter, die EU-Energielabel-Datenbank EPREL und Messreihen aus der Off-Grid-Praxis zusammenfasst. Der Datensatz sagt über sich selbst, dass Geräteleistungen zwischen Modellen erheblich streuen — deshalb ist die Leistung in jeder Zeile editierbar, und deshalb steht über dem Ergebnis eine Warnung, solange die Einschaltdauern aus dem Katalog stammen.

Warum kann ich bei manchen Geräten zwischen DC und AC wählen?

Weil manche Geräte beides können — ein Laptop, ein Router, ein Fernseher laufen an einem 12-V-Netzteil ebenso wie über den Wechselrichter. Diese Wahl kostet Energie: Ein AC-Verbraucher trägt zusätzlich den Wechselrichterverlust. Bei Geräten, die nur einen Pfad kennen (Wasserkocher: AC, Dachlüfter: DC), zeigt die Zeile den Pfad an, statt eine Wahl vorzutäuschen.

Was passiert, wenn ich ein Gerät aus der Liste entferne?

Der Tagesbedarf wird sofort neu gerechnet, und alle abgeleiteten Zahlen ziehen nach — Dauerlast, Spitzenlast, AC-Anteil und die Rangliste. Genau das ist der Zweck des Rechners: Er soll zeigen, welches Gerät den Bedarf treibt. Im Beispiel macht der Kühlschrank 43 % aus; ihn zu streichen ändert die Auslegung der ganzen Anlage.

Warum steht die Warnung zur Einschaltdauer nur einmal, obwohl mehrere Geräte betroffen sind?

Weil fünfzehn wortgleiche Warnungen untereinander das Ergebnis aus dem Bild schieben würden. Die Meldung nennt jetzt die Anzahl der betroffenen Geräte und den größten Posten darunter — also die Zeile, an der eine eigene Messung am meisten ändert. Alle betroffenen Geräte bleiben im Datenfeld der Warnung markiert.